ute`s Fotoblog

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Märzenbecher im Schnee

Heute haben wir wie in jedem Jahr im Wolfstal die Märzenbecher besucht. Wir mussten sie allerdings im Schnee suchen. Das war noch nie der Fall. Aber ein paar Bilder habe ich trotzdem mitgebracht.

Ja, wo sind sie denn???

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Mit ihrer weißen Tarnfarbe waren sie im Schnee sehr schlecht zu sehen, aber wir haben sie gefunden.

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Hoffentlich erfrieren sie nicht  noch

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Auch die anderen Pflanzen tun sich schwer, gegen den Schnee anzukämpfen

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Den roten Becherling kann man wenigstens bei all dem Weiß erkennen

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Tapfer hält sich auch die Sumpfdotterblume im kalten Wasser

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Das „Gesicht“ in dem Baumstumpf könnte man als den Winter interpretieren, der dem Frühling ein Schnippchen schlägt 🙂

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Immerhin, wir haben die Märzenbecher gefunden, auch wenn es lausig kalt war.

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Malerarbeiten

Für zwei Tage hatte ich den Maler in der Wohnung. Das Ausräumen war eine logistische Herausforderung. Drei Räume mussten irgendwie in einem kleinen dritten Raum untergebracht werden. Der Inhalt des Wohnzimmerschrankes z.B. steht heute noch in Waschkörben auf dem Balkon.

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Die Maler hatten mir freundlicherweise am ersten Abend die Fernsehecke noch gelassen 🙂

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Momentan sitze ich noch zwischen Taschen und Körben. Das einzige, was ich schon geschafft habe: Die Bilder hängen wieder.

Eine kräftige Grippe kam auch noch hinzu, an der ich immer noch zu knabbern habe. Also geht das Wiedereinräumen sehr sehr langsam.

Ich wollte euch nur sagen, dass ich noch lebe. Es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Weihnachten in Böhmen – Dresden – Erzgebirge

Zwar liege ich meist immer noch im Bett aber die Weihnachts-Reisebilder sollten ja auch nicht erst zu Ostern erscheinen.

Also hier eine Auswahl der Bilder. Ich hoffe, ihr haltet bis zum Schluss durch 🙂

Mit Zwischenhalt an der Göltzschtalbrücke ging die Fahrt nach Usti nad Labem (Aussig) ins Hotel Vetruse.

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Das Hotel ist sehr schön hoch am Berg gelegen mit einem schönen Blick auf die Stadt

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Am zweiten Tag kleiner Ausflug nach Litomerice (Leimeritz)

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Am ersten Weihnachtsfeiertag ging die Fahrt dann nach Dresden.

Die Frauenkirche habe ich das letzte Mal im Wiederaufbau gesehen.

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Natürlich habe ich die „altbekannten“ Bilder von der Stadt gemacht, aber damit möchte ich euch jetzt nicht langweilen, zumal das Wetter bis dahin auch nicht fototauglich war.

Leider reichte die Zeit nicht, um das Cafe aufzusuchen.

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Pünklich zum Abschied aus Dresden kam plötzlich die Sonne raus

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Da mussten wir aber leider schon wieder zum Bus. Die Fahrt ging weiter nach Seiffen im Erzgebirge.

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Diesen Schwibbogen habe ich mir als Reiseandenken mitgebracht.

Schwippbogen

Heimfahrt dann über Marienbad und plötzlich hat das Wetter auch mitgespielt.

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Jetzt schalte ich meinen Schwippbogen ein und lege mich wieder hin 🙂

Ein gesundes 2018

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All meinen Freunden wünsche ich ein gesundes und glückliches Jahr 2018.

Im Januar kommt dann der Bericht über meine Weihnachtsreise. Ich muss erst  mal eine Grippe auskurieren.

Eine schöne Advents- und Weihnachszeit

Neue Bilder gibt es leider erst wieder nach Weihnachten. Um aber das blog nicht so ganz alleine zu lassen hier eine kleine lustige Geschichte, die vielleicht einige von euch schon kennen. Aber Lachen soll ja gesund sein –  auch in der Adventszeit 🙂

Der Christbaumständer

Beim Aufräumen des Dachbodens, ein paar Wochen vor Weihnachten, entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer.

Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied „O du fröhliche“ erkennen.

Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam.

Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu „O du fröhliche“ spielte.

Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.

Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden. Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er.

Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur „Weihnachtsüberraschung“.

Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte.

Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen!

Endlich war Heiligabend. „Den Baum schmücke ich alleine“, tönte Vater. So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen. „Die werden Augen machen“, sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing. Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelhaar und Lametta dekorativ aufgehängt.

Die Feier konnte beginnen.

Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei. Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz.

Jetzt kam Vaters großer Auftritt.

Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann noch die Wunderkerzen. „Und jetzt kommt die große Überraschung“, verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein.

Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze „O du fröhliche“. War das eine Freude!

Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände.

Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagte sie: „Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf.“

Mutter war stumm vor Staunen.

Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss.

Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen. Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an, als wollte „O du fröhliche“ sich selbst überholen.

Mutter rief mit überschnappender Stimme: „So tu doch etwas!“

Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern. Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete.

Dann murmelte sie: „Wenn das Großvater noch erlebt hätte.“

Als Erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt. Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah.

Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum.

Vater gab das Kommando „Alles in Deckung!“

Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte.

Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.

Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden.

Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend.

Mutter jammerte in den Teppich hinein: „Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!“ Vater war das alles sehr peinlich.

Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt.

Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14-18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein.

Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken „Kirschwasser“ und murmelte: „Wenn Großvater das noch erlebt hätte!“

Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord „O du fröhliche“, bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.

Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend.

Totenstille!

Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: „Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!“

Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: „Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen.“

Andreas meinte: „Du, Papi, das war echt stark! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?“

Bloggeburtstag

Heute wird mein blog 8 Jahre alt. Wieder mal ein Anlass, euch allen zu danken für eure Treue, eure Besuche und Kommentare hier. Ohne euch gäbe es wahrscheinlich heute den Geburtstag nicht.

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Leider gibt es nicht mehr so viele Beiträge. Durch meine Bewegungseinschränkung kann ich keine großen Wanderungen mehr machen und somit auch keine Bilder mitbringen. Daher entstehen auch mal größere Pausen. Aber versprochen, sowie sich die Gelegenheit gibt wird die Kamera mitgenommen.

Burg Hohengundelfingen

An einem so herrlichen Herbsttag wie gestern musste ich einfach einen Ausflug machen.

Die Burg Hohengundelfingen liegt über dem großen Lautertal. Die genaue Beschreibung könnt ihr hier lesen.

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Der Ausblick war einfch traumhaft

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Mauerblümchen

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Auf dem Rückweg entdeckte ich noch diese Pilze

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Auf einem schönen Waldweg gings dann gemütlich wieder zum Auto zurück.

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Es war für mich zwar etwas anstrengend, aber ich möchte diesen herrlichen Herbstausflug nicht missen.