ute`s Fotoblog

Allgemeines

Blogrunden-Pause

Ihr Lieben, leider kann ich euch in den nächsten Tagen nicht besuchen.

Mein Laptop spinnt und ich fürchte, ich muss ihn total auf den Ausgangspunkt zurücksetzen. Ob ich das schaffe, weiß ich noch nicht.

Mit meinem kleinen Netbook, an dem ich jetzt sitze, sind mir die Blogbesuche einfach zu mühsam. Also seid bitte nicht böse, wenn ich mich eine Weile nicht blicken lasse. Hier lese ich natürlich weiterhin.

Haltet mir mal die Daumen, dass ich bis spätestens Sonntagabend eine positive Nachricht habe (oder aber der Laptop zum Fenster rausgeflogen ist :-))


Gute und positive Gedanken sende ich

Es gibt Tage, an denen das eigene Leben ziemlich unwichtig ist.

Ich denke heute an einen lieben Menschen, der Schweres durchgemacht hat

und vor dem noch Schwereres liegt. Ein dicker Baumstamm liegt im Wege,

aber das Wasser fließt trotzdem weiter. Möge der Baumstamm verschwinden und

der Weg wieder klar und friedlich werden.

 


Meine Blogbücher

Vor langer Zeit einmal hatte ich geschrieben, dass ich mir meine Blogbeiträge in Buchform drucken lasse. Damals hatte ich mir vorgenommen, auch weitere Beiträge immer wieder mal in einem Buch zusammenzustellen.

Letzte Woche nun ist Buch Nr. 3 angekommen. Ja, ich weiß, ich könnte auch hier im Netz zurückschauen. Aber es macht einfach Spaß, ab und zu mal so ein Buch in die Hand zu nehmen und zurückzublättern. Sollte ich mal nicht mehr fähig sein, ins Internet zu gehen, dann kann ich mir vielleicht doch noch ein paar Bilder anschauen 🙂

Hier die Bücher und zwei wahllos herausgegriffene Seiten.

Wenn ich wieder ca. 180 Seiten zusammen habe gibt es den nächsten Band.

Für alle, die das auch gerne machen möchten:

Mein Blogbuch wird hergestellt bei
sharedbook

Das ist ein amerikanischer Anbieter, also leider alles in englisch.

Der Verlag druckt für blogspot, typepad und wordpress.

Es ist eigentlich ganz einfach. Man gibt seine Blogadresse und sein  Blogpasswort ein und in wenigen Minuten erscheint das layout des Buches auf dem Bildschirm. Mein Passwort ändere ich dann sicherheitshalber hinterher.

Titel und Rückseite kann man selbst gestalten. Es gibt zwei Versionen, die Seitenspar-Version und die normale. Beim ersten Buch habe ich den Fehler gemacht, die Sparversion zu bestellen. Da wurden dann Bilder und Text getrennt, also erst erschienen die Bilder und dann irgendwo weiter unten die entsprechenden Texte. Die wollte ich aber natürlich unter den dazu gehörenden Bildern. Also beim zweiten Buch dann die Normalversion.

Der Preis ist von der Seitenzahl abhängig. Bei ca. 180 Seiten bezahle ich umgerechnet ca. 40-50 Euro. Bezahlung geht in Dollars. Ich mache das über Kreditkarte. Ihr könnt euch ruhig probehalber mal euer Layout anschauen, das verpflichtet zu nichts.

Jetzt habe ich gerade mal gegoogelt. Es gibt inzwischen auch einen deutschsprachigen Anbieten:

feedfabrik

Vielleicht ist der für euch auch interessant. Ich kann darüber aber nichts sagen, setze einfach nur mal den Link hier rein.


Liebe WordPress-Blogfreunde

Leider kann ich auf eure Beiträge nicht mehr antworten. Das Antwortfeld erscheint nur noch als Minispalte, in die ich zwar eine Zeile schreiben kann aber dann gehts nicht weiter und der Antwortbutton ist auch nicht mehr da.

Auch auf meinem Blog kann ich auf der Hauptseite nicht mehr antworten. Dort kann ich es allerdings umgehen, indem ich über das Dashboard antworte.

Also entschuldigt bitte, wenn ich mich bei euch nicht melde. Über den Support habe ich bisher keine Antwort bekommen. Vielleicht weiß ja jemand von euch, was da zu machen ist. Grrrrrr, ich bin wütend.


Utes Fitnesstraining

Übung 1
Man kaufe 12 Topfpflanzen und lasse sie praktischerweise in zwei Kartons stellen.
Zuhause angekommen schleppe man den 1. Karton, der unten schon leicht aufgeweicht ist, vorsichtig von der Garage in den 2. Stock.
Man gehe die drei Stockwerke wieder runter um den 2. Karton zu holen. Dieser ist allerdings schon so aufgeweicht, dass er nicht mehr transportabel ist.
Man gehe die 3 Stockwerke wieder hoch, hole einen Korb und ab – zurück in die Garage.
Die Pflanzen in den Korb gepackt und zum dritten mal die 3 Stockwerke hoch.

Übung 2 (Entsorgung eines großen Kirschlorbeerstockes)
Man schneide mit der Gartenschere sämtliche Zweige ab. Sollten sie zu dick sein, dann breche man sie ab mit roher Kraft. Die inzwischen abgefallenen Blätter sammle man einzeln ein.

Übung 3
Nun beginne man mit einer kleinen Gartenschaufel, die Erde Stück für Stück aus dem Topf zu schaufeln, denn der Stock sitzt total fest im Kübel und ist zu schwer zum Transportieren. Die empfohlene Möglichkeit, während des Schaufelns auf einem Gartenstuhl zu sitzen, lasse man außer Acht, da dann die Hebelkraft nicht ausreicht.
Also setze man sich in die Hocke und schaufle, schaufle, schaufle.

Übung 4
Wenn rundherum um den Pflanzkübel genug Erde weggeschaufelt ist, dann rüttle man an den verbliebenen nicht entfernbaren Ästen des Kirschlorbeers so lange hin und her, bis sich das ganze Teil so langsam vom Kübel löst. Nicht vergessen, zwischendurch wieder zu schaufen. Auch hier vergesse man die Sitzgelegenheit, ich erinnere an die Hebelkraft.

Übung 5
Der Stock mit all seinen Wurzeln ist aus dem Topf. Man lege in auf den Balkonboden und haue mit der kleinen Gartenschaufel die Erde stückchenweise weg, da wegen des Gewichts immer noch nicht transportabel. So nebenbei bringe man die abgefallene Erde mit Kniebeugen in die bereitstehenden Plastiksäcke.

Übung 6
Die nun transportable Wurzel stecke man in einen Beutel. Man transportiere nun
Wurzel, 3 Säcke Erde, einen großen Pflanzkübel und alles Handwerkszeug 3 Stockwerke runter in den Keller. Mit drei Arbeitsgängen ist das erledigt.

Entspannungsübung
Man fahre den ganzen Mist zu einer Freundin, die ihn weiter entsorgt.

Übung 7

Man säubere die Balkonplatten Ritze für Ritze. Um das Kreuz nicht weiter zu belasten rutsche man dabei auf den Knien.

Übung 8

Man schrubbe sämtliche Balkonplatten nass ab. Zur Entspannung darf man das in aufrechter Haltung machen.

Übung 9

Man gehe in die Eisdiele und gönne sich ein Eis. Die verbrauchten Kalorien müssen ja wieder ersetzt werden.

Bis zur Entspannungsübung bin ich heute gekommen. Außerdem habe ich die Übung 9 vorweggenommen.

 

Übungen 7 und 8 werde ich in den nächsten Tagen durchführen und die Übung 9 wiederholen 🙂

 

Was habe ich gelernt?

Nie wieder kommt eine große schwere Pflanze auf den Balkon im 2. Stock.

 

 


Ein gesundes und glückliches 2012

wünsche ich euch alle von Herzen. Solltet ihr euch etwas vorgenommen haben, dann halte ich die Daumen, dass es auch in Erfüllung geht.

Bedanken möchte ich mich bei all meinen Besuchern für ihre Treue im vergangenen Jahr. Ich hoffe und wünsche, dass ihr auch 2012 ab und zu bei mir vorbeischaut.

In diesem Sinne einen guten Rutsch ähm Flug ins Neue Jahr.


Käsefüße

Das Weihnachtsfest ist vorüber und wir bereiten uns auf den Jahreswechsel vor.

Süßigkeiten haben wir alle nun genug gehabt. Für Silvester habe ich deshalb ein Käsegebäck für euch. Es heißt wirklich Käsefüße und sieht auch so aus 🙂

Hier das Rezept

Käsefüße

150 g Butter
180 g geriebener Käse
250 g Mehl
½ Becher Sahne
½ Teel. Salz
1 Messersp. Paprikapulver (edelsüß)
½ Teel. Backpulver
Zur Dekoration
1 Eigelb
und je nach Lust und Laune
Mohn,
Kümmel,
Sesam
Grobkörniges Salz
Oder ähnliches

Zubereitung

Die Butter mit dem Käse gut verrühren, Sahne, Salz und das Paprikapulver einkneten. Backpulver und Mehl unterkneten. Den Teig in zwei oder drei Portionen teilen und etwa zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Teigportionen nacheinander auf einer bemehlten Unterlage auf eine Dicke von etwa 6 mm ausrollen. Käsefüße ausstechen und auf das mit einer Backfolie ausgelegte Backblech legen. Das verquirlte Eigelb aufpinseln und nach Belieben mit
Mohn, Kümmel usw. bestreuen.

Die Käsefüße werden im auf 200°C vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene in ca. 15 Minuten goldbraun gebacken. Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter legen.

Die Fußformen gibt es zu kaufen. Ich empfehle, die kleinere Form zu nehmen. Schmeckt zwar beides ausgezeichnet, aber so als Minihäppchen sind die Kleinen ideal. Ist halt etwas mehr Ausstech-Arbeit.
Inzwischen gibt es auch Hand-Ausstechformen. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass jemand die Fingernägel der Handform mit rotem Paprikapulver „lackiert“ hat.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.


Ein schönes Weihnachtsfest

All meinen lieben Besuchern wünsche ich

ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.


Ein besonderes Märchen

Heute gibt es bei mir auch mal Text.

Viele von uns wurden in diesem Jahr für nationalistische Pamphlete mißbraucht. Dazu habe ich eine wunderbare Geschichte im Netz gefunden.

Mit Genehmigung des Autors Helmut Wöllenstein darf ich seine Geschichte hier veröffentlichen. Also bitte nehmt euch mal ausnahmsweise die Zeit, dieses etwas andere „Weihnachtsmärchen“ zu lesen.

Das Märchen vom Auszug aller Ausländer

 

Es war einmal…, so beginnt das Märchen „Von denen, die auszogen, weil sie das Fürchten gelernt hatten.“

 

Es war einmal… etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends. Über den Markplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas gesehen.

 

„Los, kommt, es reicht, wir gehen“.

 

„Wo denkst du hin! Was sollten wir denn da unten im Süden?“

 

„…da unten? Das ist immerhin unsere Heimat. Hier wird es immer schlimmer. Wir tun einfach das, was da an der Wand geschrieben steht: „Ausländer raus!“

 

Tatsächlich, mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf: Zuerst kamen die Kakaopäckchen heraus mit den Schokoladen und Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause. Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk; Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat. Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und die Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf, Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, denn die Gewürze in ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: Mischlingen wir mir geht’s besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen. Nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt. Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die echten Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen an ihrer Seite in teuren Chartermaschinen in alle Welt starteten.

 

Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den feinen Seidenhemden und den Teppichen aus dem fernen Asien.

 

Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten zurück ins Amazonasbecken. Man musste sich vorsehen, um draußen nicht auszurutschen, denn von überall her quollen  Öl und Benzin hervor, floss zu Bächen zusammen und strömte in Richtung Naher Osten.

 

Doch man hatte bereits Vorsorge getroffen. Stolz holten die großen deutschen Autofirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der alte Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl?!

– Aber es half nichts, die VW´s und die BMW´s begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile, das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit dem ausländischen Asphalt im Verbund auch immer ein besseres Bild abgegeben als heute.

 

Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft, gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch, auch Äpfel und Nüsse. Und „Stille Nacht“ durfte gesungen werden – wenn auch nur mit Extragenehmigung, das Lied kam immerhin aus Österreich.

 

Nur eines wollte nicht so recht ins Bild passen. Maria, Josef und das Kind waren geblieben. Drei Juden. Ausgerechnet.

 

„Wir bleiben“, sagte Maria, „Wenn wir aus diesem Lande weggehen – wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, den Weg zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?

(Quelle: Helmut Wöllenstein, zuerst veröffentlicht als „ Zuspruch am Morgen“ am 20.12.1991- im Hessischen Rundfunk-  nach den Anschlägen auf Wohnheime für Asylsuchende  in Mölln)

 

 


cam underfoot

Endlich habe ich auch mal einen Pilz gefunden und ihn undergefootet

Weiß jemand von unseren Pilzkennern, was das für einer ist??

Heute möchte ich mich einmal wieder bei euch allen bedanken für eure lieben Besuche auf meinem Blog. Wie die meisten von euch wissen, bin ich alleinstehen. Ich fotografiere sehr gerne, aber so richtig Spaß macht das ja nur, wenn man sein Geknipseltes auch jemandem zeigen darf. Durch eure Kommentare werde ich immer wieder angespornt, raus zu gehen und neue Aufnahmen zu machen. Also seid ihr ein klein wenig auch Ansporn für mich und tragt zu meiner Lebensgestaltung bei. Danke dafür.


Kurze Blogrunde

Eigentlich bin ich immer noch nicht so richtig da. Ich dachte aber, ich schau mal in meinen Google-Reader rein und melde mich auf euren Blogs. Der Reader zeigte 187 Beiträge an. Ach du lieber Himmel, das schaffe ich natürlich nie im Leben, und wenn, dann brauche ich anschließend eine noch größere Blogpause 🙂 Also seht es mir bitte nach, wenn ich nur einzelne Beiträge rausgepickt habe. Immerhin ein Anfang.

Noch brauche ich ein wenig Zeit. Das hat aber weder mit meiner Gesundheit noch mit Bloggershausen zu tun.

Damit mein Blog nicht ganz „leer“ bleibt poste ich ein paar Bildchen, die ich schon vorgespeichert hatte.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.


Dumm gelaufen

Ute kegelt mit vier weiteren Damen jeden Montagnachmittag. Die Gaststätte mit der Kegelbahn hatte Betriebsferien. Also haben sich die 5 Ladies als Ausweichquartier die Eisdiele augesucht. Am letzten Montag nun stand die Kegelbahn wieder zur Verfügung. Aber außer Ute war nur noch eine weitere Dame da. Großes Rätselraten, dann Schulterzucken und losgekegelt. Zu zweit 1 1/2 Std. zu kegeln ist ganz schön anstrengend. Immer wieder haben wir überlegt, was wohl mit den anderen drei Damen los ist, zumal sie sich normalerweise entschuldigen.

Am Abend dann Rundruf. Ihr könnt es euch schon denken, die Drei dachten, die Bahn öffnet erst am Mittwoch und saßen genüsslich in der Eisdiele. Auch sie hatten sich gewundert, warum wir unentschuldigt fehlten 🙂

Die beiden Lokalitäten sind übrigens nur wenige Gehminuten voneinander entfernt, ja sogar fast in Sichtweite.

Ist das nun beginnende Demenz bei gleich fünf Damen auf einmal?

Da wiehert das Pferd vom Wirtshaus Rössle 🙂


Ulm – Lichterserenade

Auch in Ulm gab es vorletzte Woche ein Lichterfest auf der Donau. Natürlich kann man das nicht vergleichen mit den Lichterfesten auf dem Rhein. Trotzdem war es sehr schön und das Wetter  hat vorletzte Woche auch noch  mitgespielt.

Willkommen in Ulm

Da es noch lange nicht dunkel war machten wir erst mal einen kleinen Spaziergang entlang der Donau.

Blick aufs Hotel Maritim

Auch Wassersportler waren noch unterwegs

So langsam füllten sich die Wiesen entlang der Donau mit Menschen.

Die Leute da oben hatten sich einen Logenplatz auf der Stadtmauer ausgesucht.

Nach 22 Uhr war es dann so weit. Es wurden über 5000 Lichter in die Donau gesetz und zwei Feuerwerkschiffe begleiteten die Lichterparade. Meine kleine Digicam konnte da leider nicht  mehr mithalten, zumal ich nicht mal ein Stativ hatte. Trotzdem zeige ich euch ein paar unscharfe bzw. verwackelte Bilder, damit ihr wenigstens einen kleinen Eindruck vom Lichterfest habt.

Über die Köpfe weg habe ich versucht, einen Feuerwerk-Wasserfall von der Brücke herunter einzufangen. Rechts bekommt man nochmals einen kleinen Eindruck von den vielen Lichtern, die die Donau hinunter geschwommen sind.

So gegen 23.30 Uhr war die Lichterserenade zu Ende. Dann galt es noch, sich zusammen mit vielen Menschen durch die engen Stadttore zurück in die Altstadt zu quetschen. Mir hat es sehr gut gefallen.


Pfingsten bin ich wohl kaum online

Das hat verschiedene Gründe.

Zum einen läuft am 13.6. mein Vertrag mit Telecom aus und ich werde auf Kabel Baden-Württemberg umschalten. Ich fürchte, dass das nicht reibungslos verläuft. Ich weiß zwar in etwa, wie ich „umstöpsel“ muss; aber erfahrungsgemäß funktioniert das nicht sofort. Das heißt, Internet und auch Telefon könnten bis nach den Feiertagen nicht oder nicht richtig funktionieren. Zur Not habe ich ja noch meinen Stick. Haltet mir bitte alle die Daumen, dass es klappt.

Außerdem habe ich am Pfingstsonntag ein Forumstreffen in Ulm. Sieben meiner Forumsmitglieder kommen und ich freue mich riesig darauf.

Am Pfingstmontag ist hier ein großer Krämer- und Flohmarkt. Den möchte ich natürlich auch besuchen, die Kamera funktioniert ja hoffentlich 🙂

Nun hoffe ich sehr, dass ich mich wenigstens mal kurz melden kann. Die Blogrunde fällt vermutlich aus. Morgen bin ich allerdings noch da.

Zur Überbrückung  biete ich euch einen kleinen Schaufensterbummel an. Für mich ist zwar nichts dabei, aber vielleicht findet ihr ja etwas oder habt einfach ein paar Scheine übrig und möchtet sie los werden 🙂

Ein schönes Pfingstfest für euch alle mit viel Sonnenschein.


Außergewöhnliche Grabstein-Inschrift

Auf einem Spaziergang über unseren Friedhof fand ich folgende Inschrift:

„Lebender, geh weiter in die Zukunft – hier triffst du nur die Vergangenheit“

Es würde mich mal interessieren, was ihr davon haltet. Ich selbst finde sie etwas „gewöhnungsbedürftig“ aber eigentlich gar nicht schlecht.


Liebe Post

Heute früh war bei mir ein Päckchen im Briefkasten. Es kam von unserer lieben Paradalis-Heike Hach, was habe ich mich gefreut. Noch im Anorak habe ich es geöffnet. Nun schaut mal, was da rauskam

Weiße Schokolade mit Cranberries. *freu* Ich liebe weiße Schokolade und Cranberries sowieso. Die kommen bei mir in jedes Müsli.
Liebe Heike, du bist ein Schatz. Vielen herzlichen Dank, ich umarme dich virtuell. Du hast mir eine Riesenfreude bereitet.
Ich schleich schon ständig um die Schokolade rum, aber neiiiiiin, sie wird erst heute Abend geöffnet 🙂


Zwischenmeldung zum Thema Hilfsbreitschaft

Ist zwar schon ein paar Tage her. Bei den Kommentaren zu meinem Treppenbild ist mir die Geschichte wieder eingefallen:

Ute war einkaufen. Der Wagen steht in der Tiefgarage. Also muss sie nicht zwei, sondern drei Stockwerke hochklettern. Rechts und links mit einer schweren Einkaufstüte beladen (des Gleichgewichtes wegen) schnauft sie die Treppen rauf. Zwischen Erdgeschoss und 1. Stock begegnet ihr der Ehemann der Ärztin, die  im ersten Stock ihre Praxis hat, Alter geschätzt ca. Mitte 40.

Er tritt zur Seite, um Ute vorbeizulassen mit dem Kommentar „Oh, sie haben aber schwer zu schleppen“.

Soviel zum Thema Hilfsbreitschaft  🙂 Die Wut hat allerdings meine Schritte beflügelt 🙂


Wie ich meinen Mann kennenlernte

Dies ist der Versuch, eine Datei hier einzufügen, die ich auf CD gespeichert habe.  Da ich  hier bisher sehr wenig über mich persönlich geschrieben habe, möchte ich euch heute mal berichten, wie ich meinen Mann kennen lernte 🙂 Ich hoffe, es funktioniert mit einem Klick auf den Link.

Die kleine Anwaltssekretärin und der Klient


Es muss doch Frühling werden

Ein Gedicht von Emanuel Geibel, das ich ein wenig bebilder habe, gibt uns Hoffnung auf den Frühling:

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß d o c h Frühling werden. 


Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.


Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.


Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möchte vor Lust vergehen.


Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.


Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.


Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll‘ auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß d o c h Frühling werden..

Emanuel Geibel


Denkdropse :-)

Vor kurzem hat Michael
in seinem Blog von einem Päckchen berichtet, das er bekommen hatte. Darin waren „Denkdrops“ enthalten 🙂 In meinem Kommentar hatte ich erwähnt, dass ich die manchmal auch gebrauchen könnte.
Heute nun kam ein Umschlag mit Denkdropsen von Michael an. Ich finde das so nett und habe mich riesig gefreut. Netterweise hat er noch eine Bildkarte mit viel Schnee dazu gelegt, damit ich endlich mal Winter habe 🙂
Danke lieber Michael, die Dropse sind unversehrt angekommen, wie du auf dem Bild erkennen kannst.


Wochenendtermine und Awards

Wochenlang ist bei Ute-Single am Wochenende tote Hose und dann kommt alles auf einmal.

Morgen früh gemeinsames Frühstück, am Nachmittag Autoausflug mit zwei Freundinnen je nach Wetter zum Wandern oder nur zum Kaffeetrinken und am Abend Jazzkonzert, zu dem ich schon länger eine Eintrittskarte gekauft habe. Am Sonntag Einladung nach Ulm zum Mittagessen und ebenfalls je nach Wetter anschließende Wanderung oder Spielenachmittag.

Also ihr Lieben, ich melde mich hiermit von Blog und Blogrunde für zwei Tage ab.

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Da ich keine aktuellen Bilder habe zeige ich euch heute meine Awards als Collage.

In Steffis Forum Fotografix gibt es jeden Monat zwei Wettbewerbe. Die Bilder werden anonym eingestellt und von den Mitgliedern bewertet. Das Siegerbild kommt dann für eine Weile ins Portal. Die Awards selbst werden von Steffi hergestellt. Da ich bei den Superfotografen dort selten eine Chance habe, freue ich mich doch, dass ich in den letzten Monaten einige Awards eingesammelt habe.


Alles Gute für 2011

Herzlichen Dank euch allen für eure Besuche bei mir. Wie und wo ihr auch immer feiert, kommt gut und gesund ins Neue Jahr.


Frohe Weihnachten

An der Strassenecke

An der Strassenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Grossstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen
ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt:
von Weihnachtsbäumen ein Tannenwald.

Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
und nimmt den grössten Baum mit nach Haus.
Ein Mütterchen kommt, und prüft und wegt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.
Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns ruhige Hand.
So sah ich einen Baum nach dem andern
in Schloss und Haus und Hütte wandern,
und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duftiger, glänzender Märchentraum. –

Frohschaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweissgeflügelte Englein sitzen.
Die einen spielen auf Zinken und Flöten,
die andern blasen die kleinen Trompeten,
die wiegen Puppen, die tragen Konfekt,
die haben Bleisoldaten versteckt,
die schieben Puppentheaterkulissen,
die werfen sich mit goldenen Nüssen,
und ganz zuhöchst, in der Hand einen Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.

Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen –
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in Händen sie trugen.
Ein Jubelschrei schallt; und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glückselig lachende Kindergesichter.

(Jakob Loewenberg 1856-1929)


Mauerblümchen

klick mich

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Mauerblümchen

Wird Schlichtheit, unscheinbares Wesen,
Mit Mauerblümchen gleichgesetzt,
Als Gleichnis im Gedicht gelesen,
So wird die Wahrheit arg verletzt.

Es zeugt der Blume Wurzelkraft,
Die jede Nische nutzt zum Halt,
Von Lebenslust und Lebenssaft
Im allerkleinsten Mauerspalt.

Erspäht dein Aug’ beim Sonntagswandern
Ein Mauerblümchen an der Wand,
Verweile und erzähl’ den andern
Vom Herkules im Schlichtgewand.

(Ingo Baumgartner)

Mit diesem Beitrag tanze ich in der Weihnachtswoche wohl ein klein wenig aus der Reihe. Oder doch  nicht??  Sind die Menschen, die am Heiligen Abend alleine zu Hause sitzen nicht auch ein klein wenig wie die Mauerblümchen? Ich wünsche Allen die Stärke und die Kraft dieser kleinen Pflänzchen 🙂