ute`s Fotoblog

Gruorn


Gruorn ist ein Dorf, das schon seit 1939 nicht mehr existiert. Damals musste das Dorf dem erweiterten Truppenübungsplatz Münsingen weichen. Erst im April 2006 wurde der Truppenübungsplatz aufgelöst. Heute ist das Gelände  das Herzstück des Biosphärengebietes Schwäbische Alb. Auf gekennzeichneten Wegen kann man diese herrliche Landschaft zu Fuß oder mit dem Rad bewandern und befahren. Autos sind verboten. Wer sich genauer informieren möchte kann das hier G R U O R N .

Also parken wir das Auto und wandern los.

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Leider war es wieder ein trüber Tag.

Die Landschaft ist naturbelassen und steht unter Aufsicht der Bundesforstverwaltung

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Am liebsten hätten wir die wunderschönen roten Äpfelchen geerntet.

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Na bitte,  wir sind auf dem richtigen Weg

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Übrig geblieben vom Dorf sind nur die Kirche und das alte Schulhaus.

Die Kirche kommt in Sicht

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Auch das Schulhaus ist jetzt zu sehen

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Im Schulhaus befindet sich ein kleines Museum, das wir natürlich besuchen

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Hier sieht man das ehemalige Dorf. Schulhaus und Kirche habe ich mit Pfeil markiert.

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Wir gehen hinüber zur Kirche

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Kirche und Friedhof werden von einem Verein erhalten und gepflegt.

Die Gräber sind natürlich alt und verwittert.

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Ein klein wenig wehmütig verlassen wir diesen Ort der Erinnerung.

Nachdem wir dann noch im alten Schulhaus gemütlich in dem kleinen Restaurant gespeist haben, machten wir uns auf den Rückweg zum Auto.

Unterwegs begegnete uns noch dieses hübsche Schild

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Auf dem Nachhauseweg kam dann die Sonne raus😦 Aber vielleicht hat diese trübe Stimmung ja ganz gut zur Geschichte des Ortes gepasst. Nehmt euch die Zeit und lest den eingangs erwähnten Wiki-Bericht mal durch.

 

 

 

 

34 Antworten

  1. Ist schon schlimm, wenn Orte verschwinden müssen.
    Immerhin gibt es noch die Kirche und das Schulhaus. Nicht viel, wenn man den ehemaligen Ort sieht.
    Sowas gibt es im Westen im Braunkohlerevier, recht viel. Aber die verschwinden total.
    deine Bärbel

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    29. Oktober 2015 um 18:49

    • Zu Pfingsten wird dort in der Kirche immer noch ein Gottesdienst gefeiert.

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      29. Oktober 2015 um 19:10

  2. Eine schöne Wanderung.
    Aber ich finde es schon ein bisschen gruselig, wenn man nur auf markierten Wegen laufen kann. Sicherlich wegen Restmunition. Ich müsste mich sehr zur Ordnung rufen, wenn mich ein Motiv lockt, an das man näher heran müsste.

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    29. Oktober 2015 um 19:05

    • Ja, so ist es. Es soll wohl noch überall Restmunition herumliegen. Man kommt sich schon ein wenig „eingesperrt“ vor. Für Tiere und Pflanzen allerdings ist es wohl von Vorteil, wenn sie ungestört wachsen bzw. leben können.

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      29. Oktober 2015 um 19:13

  3. Sehr stimmungsvoll, das trübe Wetter. Schöne Aufnahmen!

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    29. Oktober 2015 um 22:51

  4. Was bin ich froh, dass du bei deinem Besuch dort nicht auf irgendwelches altes, gefährliches Kriegsgerät getroffen bist.

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    30. Oktober 2015 um 08:01

    • Joey, das wäre kein Spaziergang für dich. Immer nur an der Leine macht sicher keinen Spaß. Ich glaube zwar nicht, dass es abseits der erlaubten Wege all zu gefährlich ist, aber verboten ist nun mal verboten. Das kennst du ja sicher auch.

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      30. Oktober 2015 um 08:12

  5. wieder so ein toller Spaziergang, mache es gut

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    30. Oktober 2015 um 13:20

  6. Liebe Ute,
    gerade trübes Wetter schärft unseren Blick für die kleinen Schönheiten am Wegesrand, gell! Ein sehr interessanter Ort und durch die Geschichte natürlich heute mit einer gewissen Melancholie behaftet.
    Danke für’s Mitnehmen!
    Liebe Grüße
    moni

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    30. Oktober 2015 um 16:09

    • Irggendwie hat das trübe Wetter zur Geschichte des Ortes gepasst, liebe Moni. Trotzdem wäre mir Sonnenschein lieber gewesen🙂

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      30. Oktober 2015 um 16:52

  7. Ich habe gleich gewusst, als ich die Überschrift las, wo das ist. Die Bilder kommen mir bekannt vor, aber nur deshalb, weil Gruorn auf meiner Da-will-ich-hin-Liste steht und ich mich darüber schon informiert habe. Es war eigentlich fest vorgesehen, in diesem Jahr dorthin zu fahren. Irgendwann wird’s schon klappen.

    Viele Grüße
    Traudi

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    30. Oktober 2015 um 18:48

    • Traudi, es war auch mein erster Besuch dort. Ich war begeistert von der Landschaft und vor allem von der Ruhe dort. Wir waren ja werktags unterwegs.

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      30. Oktober 2015 um 21:57

  8. Ein schöner Spaziergang, wenn auch ein wenig bedrückend, da passte das Wetter wirklich dazu. Traurig, wenn Orte einfach verfallen.
    Obwohl auf den Gräbern auch noch frische Blumen zu sehen sind.

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    31. Oktober 2015 um 00:49

    • Ja, die Gräber werden nach wie vor von einem Verein gepflegt. Es gibt noch weitere Friedhöfe in dem ehemaligen Truppenübungsplatz, die ebenfalls gut gepflegt werden.

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      31. Oktober 2015 um 08:40

      • Traurig, dass das Dorf nicht erhalten wurde, es wäre schön, wenn dort auch Leben wäre.

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        31. Oktober 2015 um 22:16

  9. Schöne Bilder lieber Gruß und ein gutes Wochenende Gruß Gislinde

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    31. Oktober 2015 um 09:47

  10. Das ist ja interessant. Wir waren mit der Schule bei der Bundeswehr in Muensingen um es anzuschauen… wusste nicht dass da mal ein Dorf war. Irgendwie ein bisschen traurig.

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    1. November 2015 um 14:30

    • Man muss es einfach sagen, liebe Ute, die Soldaten haben die Häuser als Zielscheibe bei ihren Übungen genommen . Aber das ist jetzt Vergangenheit, die Natur wächst darüber.

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      1. November 2015 um 16:06

  11. Es ist interessant zu lesen, was Wiki berichtet, stimmt aber auch traurig, dass durch das Kriegstreiben, einfach so ein Dorf verschwand😦

    Dein Bericht ist ganz toll liebe Ute und ich fand auch, das trübe Wetter passte irgendwie😉

    Das Museum hätte ich auch besucht, sowie die Kirche mit Friedhof…Zeitgeschichte, ganz klasse.

    Heute habe ich mir mal eine kleine Auszeit genommen und weil die Sonne so herrlich scheint, tut dies auch besonders gut mit offener Balkontür😉

    Einen lieben Gruß in den Sonntag,
    Uschi

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    1. November 2015 um 15:40

    • Uschi, genieße die Sonne. Hier ist sie leider schon wieder weg und der nächste Nebel zieht auf.

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      1. November 2015 um 16:07

      • Danke, das werde ich tun und habe auch noch die Balkontür ganz weit geöffnet. Dir trotzdem noch einen schönen Sonntag Ute

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        1. November 2015 um 16:10

  12. Eine schöne Wanderung durch eine intakte Naturlandschaft, vielen Dank Ute fürs zeigen.

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    1. November 2015 um 16:44

    • Gerne lieber Ernst. Werktags ist dort eine Ruhe und Stille, einfach wunderbar.

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      1. November 2015 um 17:39

  13. Irgendwie hab‘ ich gerade ein Deja Vù. Ich meine dort schon einmal gewesen zu sein, bin mir aber nicht sicher. Muss ja dann nach 2006 gewesen sein…Hmmm…kann mich aber auch irren. Nur, das Bild mit dem „Klassenraum“ und den beiden „Schulkindern“ kommt mir so bekannt vor. So, als ob ich’s schon mal live gesehen hätte. Muss echt mal überlegen…

    LG
    Malina!

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    3. November 2015 um 10:10

    • Interessant, liebe Malina. Solche alten Klassenräume sieht man allerdings in vielen Heimatmuseen. Aber vielleicht warst du ja wirklich mal dort.

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      3. November 2015 um 11:07

  14. Gudrun

    Das ist das einzig Gute ist, dass Biotope entstanden sind, die Ihresgleichen suchen.
    Schöne Fotos hast du machen können, liebe Ute. Ich liebe solche Landschaften. Und ganz insgeheim wird jedesmal die Sehnsucht nach dem Lande wach.
    Gruß von der Gudrun

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    3. November 2015 um 12:02

    • Land oder Stadt, beides hat seine Vorzüge und Nachteile, liebe Gudrun. Auch wenn ich manchmal über die ländlichen Nachteile meckere, in der Stadt möchte ich nicht mehr leben.

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      3. November 2015 um 22:39

  15. Hallo
    sehr schöne Bilder ! In dem Ort „Gruorn“ war ich auch schon mal !!!

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    22. Januar 2016 um 14:20

  16. Sehr weit wohne ich nicht weg. Trotzdem war ich noch nie vorher dort🙂

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    22. Januar 2016 um 14:39

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