ute`s Fotoblog

Der Nachtwächter von Turckheim


Schon seit dem Jahr 1540  macht in Turckheim im Elsass ein Nachtwächter seine Runde. Heute können die Touristen um 22 Uhr mit ihm eine Stunde unterwegs sein. Es hat Spaß gemacht, in der Dunkelheit durch die alten Gässchen zu gehen.

Der junge Mann war sehr stolz, ebenfalls seinen Auftritt zu haben. Wie wir von seinem Vater erfahren haben, gibt es eine richtige Nachtwächtervereinigung, in der auch schon die Kleinen geschult werden. Der Beruf wird also auch heute noch sehr ernst genommen.Noch ein kleiner Zusatz für alle, die sich um das Kind Sorgen machen. Die Eltern sind nach einem Viertel der Runde mit ihm nach Hause gegangen 🙂

Nachtwächter1-klein

Nachtwächter2-klein

Das Lied des Nachtwächters

Horricha was ich wei saja

Dia Glock het tzeni gschlaga

Han sori zu Fir und Liacht

Dass Gott un Maria B´hiet

Jetz stand ich uf d´r Wacht

Gott gebt uns alle a guetti Nacht

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28 Antworten

  1. Das ist eine schöne Idee samt Fotos, liebe Ute! ▲ Vor einigen Jahren hatte ich eine solche Führung auch mal in Hannovers Altstadt mitgemacht. Da gibt es verschiedene Themen und das war auch sehr interessant.

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    10. Oktober 2013 um 10:58

    • Es hat Spaß gemacht. Leider verstehe ich zu wenig französisch, um alles mitzubekommen.

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      10. Oktober 2013 um 17:25

      • Liebe Ute,

        der hat sicher nicht französisch sondern elsässisch gesprochen.
        Schöne Bilder und ein schönes Erlebnis.

        Was treibt Dich ins Elsass?

        Einen schönen Abend und liebe Grüße
        Harald

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        10. Oktober 2013 um 18:44

      • Nein Harald, er hat die Führung in französisch gemacht. Nur das Nachtwächterlied war in elsässisch.

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        10. Oktober 2013 um 18:47

  2. Ausnahmsweise habe ich keine Übersetzung gebraucht, weil ich es gelesen habe – beim Hören wäre es sicher anders 🙂
    Der Kleine nimmt ja seine zukünftige Aufgabe jetzt schon richtig ernst!

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    10. Oktober 2013 um 16:44

    • Der war richtig stolz. Wir haben ihn mit seinen Eltern am nächsten Tag auf der Straße getroffen und er freute sich riesig, dass wir „unseren kleinen Nachtwächter“ wiedere erkannt haben.

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      10. Oktober 2013 um 17:26

  3. So etwas gefällt mir sehr. Und du hast auch noch schöne Bilder, liebe Ute. Manchmal kann man so das Interesse wecken an der Geschichte unserer Städte.
    Ich wünsch dir einen schönen Abend.

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    10. Oktober 2013 um 19:22

    • Es gibt sie schon in einigen Städten auch in Deutschland, die Nachtwächterrundgänge. Nur muss man sich bei uns anmelden und meist auch dafür bezahlen. Dort kann man einfach kostenlos mitlaufen.

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      10. Oktober 2013 um 19:32

  4. Du bist Dir sicher vorgekommen, wie in einen andere Zeit versetzt.
    Das Nachtwächterlied klingt fast Schwitzerdütsch und ich dachte im Elsaß sprechen alle französisch.
    Lieben Gruß von Sabine

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    10. Oktober 2013 um 19:47

    • Das Elsässisch ist dem Schwitzerdütsch sehr ähnlich, das ist uns auch aufgefallen.
      Amtssprache ist natürlich französisch. Sehr viele können aber auch deutsch und englisch sowieso.

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      10. Oktober 2013 um 20:32

  5. Liebe Ute,
    das glaub ich dir, dass das ein schönes Erlebnis war. Im Elsass gibt es ja so schnuckelilge Örtchen – und dann noch zwei Nachtwächter dazu, das ist sicher spananend.
    Grüßle
    Traudi

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    11. Oktober 2013 um 07:47

    • Traudi, es waren einfach mal wieder andere Eindrücke. Das muss zwischendurch mal sein 🙂

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      11. Oktober 2013 um 09:45

  6. Das finde ich ja so schön eine alte Tradition so zu lieben schöne Bilder.Wünsche ein schönes Wochenende.Gruß Gislinde

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    11. Oktober 2013 um 15:25

  7. Liebe Ute, ich denke, ich bekomme es hin, alles Gute, Klaus

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    11. Oktober 2013 um 15:37

  8. ein poetischer Bericht, liebe Ute. Hat mir sehr gut gefallen. Ich mag halt den alemannischen Dialekt sehr, es gibt ihn süddeutsch, elsässisch und schweizerdeutsch. Alle Gute Ernst.

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    11. Oktober 2013 um 17:17

    • Das klang wirklich sehr nach schweizerdeutsch, lieber Ernst. Ich höre das auch sehr gerne.

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      11. Oktober 2013 um 17:23

  9. danke für die Grüße, liebe Ute, einen schönen Samstag wünsche ich, Klaus

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    12. Oktober 2013 um 12:22

  10. Liebe Ute schöne Fotos aus der alten Zeit tolle Tradition ein schönes Wochenende wünsche ich dir Klaus

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    12. Oktober 2013 um 12:39

  11. Ja Ute, was mal ein richtiger Nachtwächter sein will, muss früh beginnen 🙂
    So eine Nachtwächtertour ist bestimmt interessant, etwas ähnliches habe ich mal in Rothenburg/Tbr. mitgemacht.
    Liebe Grüße
    Rolf

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    12. Oktober 2013 um 18:05

    • Das muss in Rothenburg auch sehr romantisch sein, Rolf.

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      12. Oktober 2013 um 20:09

  12. Schön diese Traditionspflege, da hätte ich auch gerne mitgemacht.
    L.G.
    Lucian

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    13. Oktober 2013 um 10:34

  13. Solche Nachtwächter Rundgänge können wunderschön sein, aber auch langweilig, das steht und fällt mit dem Auftritt des jeweiligen Nachtwächters.
    Wie bei Fremdenführern auch, wenn da Glück hat und eine kompetente Person erwischt, ist so ein Rundgang phantastisch.
    Es klingt so, als hättest Du Glück mit dem Nachtwächter gehabt.

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    14. Oktober 2013 um 18:01

    • Agnes, das kann ich nicht genau sagen. Die Führung war auf französisch und da verstehe ich nur die Hälfte, wenn überhaupt 🙂 🙂 🙂
      Mir hat es einfach Spaß gemacht, mit ihm durch die nächtlichen Winkel und Gässchen zu wandern.

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      14. Oktober 2013 um 20:20

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