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Der fremde Mann


Nachdem ich immer noch keine neuen Bilder habe und es draußen stürmt und schneit, gibt es heute mal eine kleine humorvolle Geschichte. Ich glaube, ich habe sie bisher noch nicht gepostet.

Der fremde Mann

(Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig :-))

Herr Müller kam früher von der Arbeit nach Hause und fand seine Frau im Bett mit einem netten jungen Mann.
Gerade, als Herr Müller aus dem Zimmer rennen wollte, rief seine Frau ihn zurück und sagte folgendes:
Bevor du mich verlässt möchte ich gerne, dass du weißt, wie das geschah.
Als ich heute Nachmittag vom Einkaufen nach Hause fuhr, erwischte ich ein großes Loch in der Straße. Das Loch war voll mit Wasser. Der ganze Schmutz traf den Mann von oben bis unten.
Ohne einen Anflug von Ärger schaute er mich an und sagte „Sieht nicht gut aus, ich habe heute Nachmittag ein sehr wichtiges Treffen und nun schauen Sie mich an!“
Ich sagte ihm, dass es mir schrecklich leid tut und bot ihm an, seinen Anzug zu säubern. Er nahm das dankbar an und ich brachte ihn hierher.
Er zog sich im Badezimmer aus und ich gab ihm den Bademantel, den ich dir vor ein paar Jahren zu Weihnachten gekauft habe und den du nicht mehr schließen konntest wegen deines dicken Bauches.
Während sein Anzug trocknete gab ich ihm etwas zu essen – das Essen, das du gestern Abend nicht einnehmen konntest, weil du dich dafür entschieden hattest, mit deinen Kumpeln nach der Arbeit zum Essen zu gehen. Er sagte „Das war das beste selbst gemachte Essen, das ich seit Monaten hatte“.  Ich erklärte ihm, dass dies das erste Kompliment über meine Kochkünste war, das ich seit Jahren erhalten hatte.
Wir unterhielten uns, während ich sein Hemd bügelte und es war wundervoll, sich mit einem Mann zu unterhalten, der sich dafür interessierte, was ich zu sagen hatte.
Plötzlich bemerkte er, dass das Bügelbrett wackelte. Ich hatte dich ein dutzend Mal gebeten, es zu reparieren, aber du warst immer zu beschäftigt.
Der Mann reparierte das Bügelbrett in 10 Minuten und dann räumte er tatsächlich auch noch das Handwerkszeug selbst wieder weg.
Als er sich zum Gehen fertig machte fragte er mit einem Lächeln
„Gibt es da noch etwas, was dein Mann versäumt hat?“

Das ist das Ende meiner Geschichte.

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61 Antworten

  1. oje, nun plagt mich das schlechte Gewissen, prüfe nun, was ich alles so unterlassen habe, aber ich glaube, ich komme einigermaßen gut weg, KLaus

    15. Februar 2012 um 11:35

    • Prima Klaus, dann musst du ja nichts befürchten :-)

      15. Februar 2012 um 15:29

  2. Tja, so kanns gehen. Wenn alles zu sehr eingefahren ist.
    Oder aber der Herr des Hauses hat offensichtlich inzwischen einen Ersatz gefunden.
    Eine köstliche Geschichte, liebe Ute :-)

    15. Februar 2012 um 12:02

    • Immerhin hat es die Frau gut erklärt, Bärbel :-)

      15. Februar 2012 um 15:29

  3. M.

    So ist das wohl oft im Leben. Leider. Wenn Mann und Frau mehr miteinander reden und gegenseitig zuhören würden, hätte so manche Versuchung keine Chance, ein Ernstfall zu werden.

    Sei lieb gegrüßt. Mandy

    15. Februar 2012 um 12:13

    • Tja, man sollte keine Gelegenheit haben, Vergleiche anzustellen :-)

      15. Februar 2012 um 15:31

  4. Lullu

    ….ganz große Klasse.
    LG
    Lucian

    15. Februar 2012 um 12:53

  5. *Muahahahaha!* :lol: Klasse Geschichte! Danke für den wundervollen Lacher!
    ♥lichst!

    15. Februar 2012 um 13:34

    • Praktische Ausrede Margot, oder???? Aber wir beide brauchen die ja nicht :-)

      15. Februar 2012 um 15:32

  6. Das ist eine wirklich gute Geschichte so richtig aus dem Leben.Wünsche dir noch einen schönen Tag und viel Freude Morgen Grüsse lieb Gislinde.

    15. Februar 2012 um 13:36

  7. … und den Rest können wir uns alle in unserer Phantasie denken, ja mehr noch, begreifen, verstehen und für richtig heißen kann ich es sogar. – Die Antwort auf die letzte Frage des jungen Mannes hat bestimmt gelautet: “zu lächeln.”
    Danke!

    15. Februar 2012 um 15:02

  8. …und wahrscheinlich auch das Ende der Ehe!

    15. Februar 2012 um 15:19

    • Vielleicht auch ein wenig Einsicht des Ehemannes :-)

      15. Februar 2012 um 15:33

  9. …oooOOOooooo… die richtige Geschichte einen Tag nach Valentinstag, wenn der Alltag uns wieder einholt*hihi*

    15. Februar 2012 um 15:22

    • Jawohl, Luiza, es hat sich ausgevalentint :-)

      15. Februar 2012 um 15:34

  10. Da hat es offenbat noch eine ganze Menge gegeben. :D
    Liebe Ute, danke für die Geschichte.

    15. Februar 2012 um 15:29

    • Sieht ganz so aus, Gudrun :-)

      15. Februar 2012 um 18:46

  11. Ehrlich???
    Ich wünsche jeder Frau, die mit einem “Herrn Müller” zusammen lebt, eine solche Begegnung, wie Du sie hier so wunderbar aufgeschrieben hast.

    15. Februar 2012 um 17:50

    • Das wäre nicht schlecht, Petra :-)

      15. Februar 2012 um 18:47

  12. Diese amüsante Geschichte sollte ich meinem Herzallerliebsten vielleicht mal ganz zufällig unterjubeln ;) Liebe Grüße

    15. Februar 2012 um 18:34

    • Mach das mal, so als Vorwarnung für später :-)

      15. Februar 2012 um 18:48

  13. Ja liebe Ute, so manch Eine(r) wird wohl jetzt sagen, hach so ähnlich geht es mir, mir ging es so, jetzt geht es mir besser, bin zwar nicht durch ein Loch mit Dreck gefahren, aber, ich habe ihn getroffen! (Eine wirklich schöne Geschichte)
    Und da es bei dir stürmt und schneit und du auch keine neuen Fotos hast, möchte ich gern welche für dich einstellen.
    Liebe Grüße von der Iris

    15. Februar 2012 um 19:38

    • Danke Iris, ich hoffe, dass ich am Wochenende auch mal wieder Bilder machen kann.
      Durch eine Pfütze kann ich allerdings nicht fahren, die sind zugefroren und zugeschneit.
      Aber ich brauche das ja auch nicht, bin ja solo :-)

      15. Februar 2012 um 20:42

  14. Tjaja, sowas kommt von sowas! *g

    15. Februar 2012 um 20:11

  15. Schön geschrieben Ute Klasse,
    Ruthi :)

    15. Februar 2012 um 20:35

  16. Pingback: Verdächtig!… « Freidenkerin's Weblog

  17. hihihi …… ein guter Einstieg in den heutigen Tag (Weiberfastnacht) …
    Rose

    16. Februar 2012 um 08:05

    • Stimmt, das passt. Viel Vergnügen :-)

      16. Februar 2012 um 10:03

  18. *lach* ja so kann es gehen – also ein bisschen mehr Aufmerskamkeit, meine Herren ;-)))

    Liebe Grüße zu Dir, Ute :-)
    Katinka

    16. Februar 2012 um 10:00

    • Vielleicht sollten ausnahmsweise hier mal mehr Herren lesen :-)

      16. Februar 2012 um 10:04

  19. Eine schöne Geschichte zum schmunzeln :) Einen schönen Tag wünsche ich dir liebe Ute.

    16. Februar 2012 um 12:17

    • Danke Claudia, auch dir einen schönen Resttag.

      16. Februar 2012 um 14:55

  20. hihihihi … Ähnlichkeiten mit lebenden ……

    köstlcih,liebe Ute :-P

    16. Februar 2012 um 13:37

  21. und schon wieder liest hier wieder ein Herr mehr, liebe Ute ! Ob ich
    der Richtige bin? Ich weiss nicht. Frag doch mal meine Frau…

    16. Februar 2012 um 15:32

    • Lieber Ernst, wir schließen mal einfach die Anwesenden aus :-)

      16. Februar 2012 um 16:06

  22. april

    Das sollte von vielen Männern gelesen werden (meinen nehme ich da aber aus ;-) )

    16. Februar 2012 um 15:39

    • Das sagte ich gerade zu Ernst, liebe Ingrid. Anwesende und Ehemänner der Anwesenden schließen wir mal aus :-)

      16. Februar 2012 um 16:07

  23. Tja liebe Ute, so kanns auch kommen……. :-)
    Richtig schöne Schmunzel-Geschichte zur Weiberfastnacht.
    Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Abend wünsche ich dir ;-)

    16. Februar 2012 um 16:02

    • Passt wirklich zufällig zur Weiberfastnacht, liebe Ann :-)

      16. Februar 2012 um 16:08

  24. *schmunzel*
    Das war doch mal wieder was nettes zum Lesen.
    Danke für diesen Schmunzler am Nachmittag.
    Herzliche Grüße
    Agnes

    16. Februar 2012 um 16:19

    • Es freut mich, wenn du schmunzeln konntest, liebe Agnes :-)

      16. Februar 2012 um 22:49

  25. Schöne Geschichte, liebe Ute, passt wirklich zur Fasnet,
    Gr.. Karl

    16. Februar 2012 um 16:33

    • Karl, wie oben schon gesagt, Anwesende sind natürlich ausgeschlossen :-)

      16. Februar 2012 um 22:49

  26. Schön geschrieben, liebe Ute! Danke für den Lacher. :-)

    Liebe Grüße

    Bärbel

    16. Februar 2012 um 19:09

    • Gerne Bärbel. Es tut doch gut, zwischendurch mal zu lachen :-)

      16. Februar 2012 um 22:50

  27. Wünsche dir einen schönen Abend danke für deinen kommi kann im momment keine kommetare im Blog schreiben auch nicht auf meinen Blog ziehen,komme auch nicht so Face.weiss nicht wo das Pr.Problem liegt .Wünsche schon jetzt ein schönes Wochenende und hoffe das ich es hinbekomme lieber Gruss Gislinde

    16. Februar 2012 um 22:19

    • Dann halte ich dir mal die Daumen, dass bald wieder alles klappt, liebe Gislinde.

      16. Februar 2012 um 22:51

  28. Na das ist mal eine herliche Geschichte.

    17. Februar 2012 um 08:44

    • :-) Jepp, aus dem wahren Leben gegriffen.

      17. Februar 2012 um 09:46

  29. Ja, das wäre sicher nicht schlecht ;-).

    Liebe Grüße zu Dir und ein schönes Wochenende
    Katinka

    17. Februar 2012 um 09:21

  30. GZi

    Herrlich geschrieben und ja, der liebe Alltagstrott ;-) Aber gut, dass wir alle aran erinnert werden, dass es auch ein vorher und hoffentlich ein nachher gibt, wenn denn Einsicht erreicht werden kann – was ja leider auch nicht immer einfach ist… Manchmal hilft eben: wer nicht hören kann, muss fühlen (sehen/erleben)…

    17. Februar 2012 um 10:30

    • So ein klein wenig Schadenfreuede kommt schon auf beim Lesen der Geschichte :-)

      17. Februar 2012 um 14:23

  31. PeM

    Gaaanz großes Kompliment, bin begeistert! :-)
    Selbst ausgedacht und geschrieben?
    Falls ja, bitte mehr davon!

    28. März 2012 um 11:10

    • Nein, das habe ich nicht selbst geschrieben. Ich bekam es aus Canada per mail in englisch und habe es nur übersetzt. Die englische Version finde ich leider nicht mehr, schade.

      28. März 2012 um 12:25

      • PeM

        Macht nix, es ist und bleibt eine tolle Geschichte :-)

        29. März 2012 um 08:39

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